Wer bei Lieferando gelistet ist, hat drei Bestellwege: das Lieferando-Gerät, das Telefon und – wenn er will – den eigenen Webshop. DevyPOS ist das Kassensystem, das alle drei in eine Liste bringt: Küchenbon an der richtigen Station, Fahrertour, Abschluss. Der eigene Webshop nimmt Stammgästen dabei den Umweg über die Plattform ab, ohne Provision.

Die Lieferando-Bestellung kommt auf dem Lieferando-Gerät an, der Anruf am Telefon, die Webshop-Bestellung direkt in der Kasse. Ab dem Küchenbon ist es für alle drei derselbe Weg.
Die Bestellung vom Lieferando-Gerät bonieren Sie wie eine Telefonbestellung: Rufnummer oder Name eintippen, bekannte Kunden schlägt die Kasse vor, das Straßenverzeichnis ergänzt Postleitzahl und Ort. Danach steht sie in derselben Liste wie alles andere.
Klingelt es, steht der Stammgast schon auf dem Bildschirm: Name, Adresse, bisherige Bestellungen – bekannte Nummern grün, unbekannte rot. Den Anruf holt die Kasse von der Fritzbox oder einer SIP-Nebenstelle Ihrer Telefonanlage.
Bestellt ein Gast in Ihrem Webshop, meldet sich die Bestellung an der Kasse und steht mit der Kennzeichnung „Shop“ in den offenen Aufträgen – online per Karte bezahlt oder bar an der Tür.
Jede Warengruppe hat ihren Küchendrucker: Pizzaofen, Grill, Theke. Antwortet ein Gerät nicht, druckt der Hauptdrucker, und die Kasse fragt, ob sie für heute umleiten soll.
Unter „Offene Lieferungen“ liegen alle Lieferaufträge, auf welchem Weg sie auch hereinkamen. Aufträge antippen, Fahrer wählen, Tour starten – abends die Abrechnung mit Bargeld-Soll, Lohn und Fahrtkosten.
Zwei Zahlen im Kopf der Kasse, Abholung und Lieferung. Wird es voll, setzen Sie sie hoch, und der Webshop nennt Ihren Gästen sofort dieselbe Zeit. Was Sie bei Lieferando einstellen, bleibt davon unberührt.
Die offenen Aufträge sind der Ort, an dem Telefon, Webshop und Lieferando zusammenlaufen. Wer dort hineinschaut, sieht den ganzen Abend.
Jeder angenommene, noch nicht abgeschlossene Auftrag steht in der Liste mit Zeit, Auftragsnummer, Name, Gerichten und Summe; Lieferungen zeigen die Adresse, Webshop-Bestellungen tragen die Kennzeichnung Shop. Ein Tipp auf den Auftrag zeigt Annahmezeit und Wunschzeit, die Tagesliste unter Aufträge dazu Zahlart und Status.

Die erste Bestellung des Abends kommt über Lieferando. Sie wird an der Kasse als Lieferung boniert; die Rufnummer findet den Kunden, der Küchenbon läuft am Pizzaofen, der Auftrag steht in der Liste.
Familie Vogt bestellt wie jeden Freitag – diesmal über Ihren Webshop, mit dem QR-Code aus der letzten Tüte. Die Bestellung erscheint als „Shop“, online bezahlt, ohne Provision und ohne Abtippen.
Beide Aufträge liegen unter „Offene Lieferungen“ in derselben Richtung. Fahrer wählen, Tour starten; am Webshop-Auftrag steht „bezahlt“, dort kassiert der Fahrer nichts.
Fahrer abrechnen, Geld zählen, Z-Abschluss. Die Bestellungen aller drei Wege stehen in einer Belegkette, in einem Bericht und im DSFinV-K-Export.
Lieferando berechnet die Provision je Bestellung, und der Satz hängt davon ab, wer fährt: rund 13 % vom Bestellwert, wenn Sie selbst liefern, bis zu 30 %, wenn Lieferando-Kuriere fahren. Dazu kommen je nach Vertrag Gebühren für die Zahlungsabwicklung; seit April 2025 zahlt außerdem der Gast eine Servicegebühr von 2,5 % des Warenkorbs, gedeckelt auf 0,99 € je Bestellung. Die Sätze können sich ändern und je nach Vertrag abweichen – den tatsächlichen Wert zeigt Ihre Monatsabrechnung.
Ein mittlerer Lieferdienst, der selbst fährt, mit 20 Plattform-Bestellungen am Tag zu je 25 € an 26 Tagen: 13.000 € Umsatz im Monat, davon 1.690 € Provision, im Jahr 20.280 €. Mit Kurieren wären es bei gleichem Umsatz bis zu 3.900 € im Monat. Der eigene Webshop kostet keine Provision; er steckt im Tarif „Kasse & Webshop“ ab 99 € netto im Monat.
Das ist kein Argument gegen die Plattform: Sie bringt Reichweite, und die Provision ist der Preis für Neukunden. Nur zahlen Sie ihn heute auch für den Stammgast, der seit Jahren freitags bei Ihnen bestellt. Für ihn ist der eigene Shop da – gleiche Karte, gleiche Preise, Ihr Name. Wandert nur die Hälfte der Stammbestellungen dorthin, spart der Beispielbetrieb mehrere hundert Euro im Monat.
Heute nicht. Die Anfrage zum Partnerprogramm ist gestellt; sobald der Zugang da ist, folgt die Anbindung auf demselben Weg wie bei Wolt und Uber Eats. Bis dahin nehmen Sie Lieferando-Bestellungen wie bisher entgegen und bonieren sie an der Kasse.
Wie eine Telefonbestellung: Bestellart wählen, den Kunden über Rufnummer oder Kundensuche finden oder neu anlegen, Artikel bonieren, Auftrag abschließen. Danach läuft sie über Küchenbon, offene Aufträge und Fahrertour wie jede andere.
Nein. Die Plattform ist das Schaufenster für Gäste, die Sie noch nicht kennen; der eigene Webshop ist für die, die Sie längst gewonnen haben. Beides nebeneinander ist der Weg, den der Ratgeber zur Lieferando-Provision durchrechnet.
Er steckt im Tarif „Kasse & Webshop“ ab 99,00 € netto je Betrieb und Monat – ohne Provision, ob Sie 20.000 € oder 200.000 € im Jahr online umsetzen. Dazu kommen die Gebühren Ihres Zahlungsanbieters für Kartenzahlungen im Shop; das Stripe-Konto gehört Ihrem Betrieb.
Nein. Kasse und Shop nutzen dieselbe Karte; je Warengruppe entscheidet der Schalter „Im Webshop veröffentlichen“, ob sie online steht. Preise, Aktionen, Mindestbestellwert und Liefergebühr rechnet der Server, die Wartezeiten aus dem Kopf der Kasse nennt der Shop als Lieferzeit.
Mit dem, was Sie ohnehin in der Hand haben: ein Flyer mit QR-Code in jeder Tüte, ein Hinweis am Telefon, ein Aufkleber auf dem Pizzakarton. Im Tarif „Kasse, Webshop & App“ kommt eine App unter Ihrem Namen dazu, mit Wiederbestellung per Tipp und Push-Nachricht, wenn der Fahrer losfährt.
Die vollständige Beispielrechnung und die Doppelstrategie aus Plattform und eigenem Shop.
Der eigene Webshop im Einzelnen: Karte, Zahlung, Bestellung in der Kasse.
Warengruppen veröffentlichen, Kartenzahlung mit Stripe, Bestellung im Betrieb.
So wird das Lieferplattformen-Modul arbeiten, das auch für Lieferando vorgesehen ist.
Kasse ab 59 €, Kasse & Webshop ab 99 €, Kasse, Webshop & App ab 129 € – netto je Betrieb und Monat.
Bringen Sie Ihre letzte Lieferando-Abrechnung mit. In einer halben Stunde sehen Sie die Kasse an Ihrem Ablauf – und was der eigene Webshop bei Ihren Zahlen ausmacht.